Geträumt.

Ich mit einer Gruppe Freunden. Wir klettern in Metallkäfige(?), die schwimmen können, und fahren auf dem Fluss die Stromschnellen herunter in den natürlichen Tunnel hinein. Blende.
Einer von uns ist am Ende der Fahrt nicht mehr da. Hat der Fluss ihn weiter getragen? Ich muss in den Katakomben nach ihm suchen. Doch jemand will es verhindern. Zwei Männer. Sie dürfen mich nicht erwischen. Die Katakomben sind Höhlen voller Gerümpel. Es geht in die Höhe, in die Tiefe, nach links und rechts.
Ob ich ihn je finden kann?

Ich nehme an, dann hat ein Sprung erfolgt, den das nachfolgende Geschehen passt inhaltlich nicht zum Vorangegangenen.

Wir sind auf einem Schiff? Noch immer in den Katakomben? In einem leer stehenden Haus? Es sind enge Gänge, kleine Räume und Leitern, die nach oben führen.
Es gibt dieses Kind, ein Junge, der des Teufels ist. Er will mich töten oder meinen Freund, weil wir etwas haben, das in seinen Augen ihm gehört. Er verfolgt uns. Doch wir wissen uns zu wehren und haben ganz andere Mächte auf unserer Seite.
Nach einigen verworrenen Szenen hat das Kind uns in die Enge getrieben, doch plötzlich hängt ihm unsere Katze im Gesicht. Vielleicht hat es Angst vor Katzen, denn plötzlich verharrt es ganz still. Und mit chirurgischer Präzision trennt das Tier ihm die Hornhaut von den Augen. Erst das rechte, dann das linke. Ich sehe es in Zeitlupe und Face-Zoom. Als sie fertig ist, springt sie runter und das Kind fängt an zu schreien. Vielleicht hat sie beim zweiten Auge etwas falsch gemacht? Ich kann die Adern hinter der Netzhaut sehen, erahne bereits den Schmerz. Alles schwillt an, wird dick und verquollen. Sieht aus wie bei der Frau aus Hostel.
Mein Freund und ich springen auf, fliehen, klettern eine Leiter hoch. Doch das Kind ist immer noch hinter uns her. Trotz allem.

An dieser Stelle bricht der Traum ab.


Ich habe dieses Mal nur wenig Vorstellung davon, was es bedeuten soll.
Der Freund mag der Buntfalke sein, den ich verloren habe und seitdem schmerzlich vermisse, suche gegen jeden Rat meiner anderen Freunde.
Der Gesichtssinn war gerade Thema in der Berufsschule. Daher vermutlich das Auge. Ich dachte im Traum tatsächlich: Oh da ist seine Retina und dahinter seine Aderhaut. Es kann nur aus der intensiven Beschäftigung resultieren.
Doch das Kind? Die Katze? Der Mann, mit dem ich auf der Flucht war? Und es gab noch jemanden, einen dritten Menschen, den ich aber nicht erfassen konnte und deswegen weggelassen habe.
Zuvor die Käfige? Die Stromschnellen? Der Tunnel?
Jegliche Interpretation erschiene einfach zu abenteuerlich. Dieses Mal weiß ich es nicht.
Ich weiß nur, dass ich während des Traumes keine Angst hatte. Ich habe keine Angst empfunden. Aufregung, Spannung, Ekel. Aber keine Angst. Auch zu Beginn nicht. Ich war mir sicher, ich würde den Freund finden. Es war also kein Alptraum für mich.
Wenn ich jetzt darüber nachdenke, hängen die Träume ja vielleicht doch zusammen. Zu Beginn machte ich mich in den Katakomben auf die Suche nach dem Freund. Vielleicht war es der Mann, mit dem ich anschließend auf der Flucht war. Dann hätte ich ihn tatsächlich gefunden. Doch was symbolisiert dieses hässliche, böse Kind, das uns so hartnäckig verfolgt? Vergangenheit?
21.1.13 11:01
 


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